Hollerkiachle (frittierte Holunderblüten) #vegan

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Hollerkiachle (frittierte Holunderblüten) #vegan

Holunderblüte überall, hier bei uns in Schwaben Holler genannt, – das bringt Kindheitserinnerungen und unbeschwerte Frühsommertage zurück sowie die Tradition zu Beginn der Holunderblüte, die Blüten in einer Art Pfannkuchenteig zu frittieren….meine Mama hat das früher für uns Kinder immer gemacht – in Gundelfingen hat diese Tradition Conny, eine ganz liebe Nachbarin, viele Jahre wieder-aufleben lassen; sie brachte mir immer einen Teller voll Hollerkiachle – damals natürlich noch nicht vegan. Da wir im Garten in Binswangen zwei große Holundersträucher haben,  lag es nahe hier eine vegane Variante zu entwickeln. #black elder fried

Hollerkiachle frittiert

 

150 g Dinkelvollkornmehl; (bei Dinkelmehl eventuell weniger Pflanzenmilch notwendig!)

50 g Rohrohrzucker

½ Inhalt einer Vanilleschote

250 – 300 g Mandelmilch/Hafermilch/Sojamilch

15 g Weinsteinbackpulver

1 TL Trockenhefe

1 Prise Salz

(die Zutaten mit einem Handrührgerät oder einem Hochleistungsmixer zu einem glatten Teig vermischen – sollte nicht zuuu fest sein, sonst klumpt es)

im TM: 30 Sek./ St. 8 und ca. 20 Minuten quellen lassen.

Die Konsistenz sollte  ähnlich wie bei Pfannkuchen sein; ist das der Fall umfüllen; sollte der Teig  zu fest sein, mit Pflanzenmilch erneut verdünnen und rühren; und im TM 5 Sek./ St. 8 erneut vermischen , dann fortfahren wie beschrieben.

2 EL Puderzucker mit ½ Tl Zimt vermischen und zur Seite stellen.

Ca. 20 Holunderblüten (ohne Blattläuse und trocken, sonst spritzt Euch das Öl um die Ohren) bis auf den Stil durch den Backteig ziehen und beim Entnehmen ein bisserl zwirbeln; damit entfernt ihr gleichzeitig wieder ein bisserl Teig (zwirbeln meint – am Stil zwischen den Fingern drehen) – anschließend in ca. 500 g heißem Pflanzenöl (Bratöl bspw.) ausbacken;  dann kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit

Zimt-Puderzucker bestäuben und heiß servieren.

 

Hollerkiachle

Dieser Teig eignet sich auch super für  Apfelkiachle/Apfelküchle – ebenfalls seeeehr empfehlenswert.

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Ist dann immer noch Teig übrig, eventuell eine Art Kaiserschmarrn daraus machen….

Tipp: Das Frittieröl siebe ich nach dem Erkalten durch ein feines Sieb und fülle es in eine Flasche zur Wiederverwendung….

 

Auf in den Sommer, guten Appetit – afiyet olsun und viele Grüße aus Binswangen

Eure Heidi

Über den Author:

Heidi Terpoorten

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