Lust auf Pfannkuchen, aber keine Lust auf  längeres Braten mit der Pfanne? Dann habe ich heute eine tolle und sehr leckere Alternative für Euch. In unserer Facebook Gruppe  „Veggi-Thermohexen/TierfreiSchnauze“ wurde heiß darüber diskutiert und da ich grad mal wieder extrem Hunger nach Pfannkuchen-Seelen-Food hatte, musste ich es sofort testen. Im Netz schwirren mehrere Rezepte dieser finnischen Alternative herum; vegan allerdings für mich nicht so wirklich überzeugend. Daher fing ich an mit dem Teig zu experimentieren. Aufgrund der aktuellen Dauer-Backerei für unser Backbuch hatte ich schnell im Kopf wie ich es haben wollte. Kirsi, bei diesem Rezept hab ich sehr an Dich gedacht und wer weiß, vielleicht zeigst Du mir eines Tages noch mehr so leckere finnische Rezepte, die wir dann gemeinsam veganisieren? So aber jetzt zum Rezept:

für 4 bis 6 Personen, je nach dem ob als Hauptgericht oder Dessert; Dauer der Zubereitung: ca 45 Minuten

600 g Pflanzendrink (Mandeldrink oder Hafer, oder Dinkel…, Sojadrink geht natürlich ebenso)

25 g Alsan /vegane Margarine

15 g Zucker

Eine Prise Salz

250 g Mehl (davon 100 Dinkelvollkornmehl)

1 EL Lupinenmehl

1 Msp veganes Weinsteinbackpulver

½ TL Natron

1 EL Apfelessig

in den Mixtopf geben und 20 Sekunden/ Stufe 4  zu einem glatten Teig verrühren.

klassisch: Mit der Küchenmaschine oder dem elektrischen Rührgerät in einer Schüssel zu einem glatten, nicht allzufesten Teig verarbeiten.

Teig ca 10 Minuten ruhen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder eingeöltes Backblech, wenn möglich ein tieferes, gießen.

auf dem Blech

Jetzt je nach Lust und Laune mit Äpfelschnitzen (ich hatte ca. 5 Äpfel)  belegen. (Das könnt ihr natürlich auch weglassen und dann wie üblich nach dem Backen mit Marmelade genießen.)

Anschließend bei 220° Umluft für ca 25 bis 30 Minuten, je nach Backofen, backen. Gleich im Anschluss mit Puderzucker bestreuen, anrichten und genießen….

frischa-aus-dem-Ofen

Dazu schmeckt Apfelmus, Eis oder jedes andere Kompott.

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In Schwaben und in Bayern allgemein darf es ja ab und an auch mal ein süßes Mittagessen als Hauptgericht geben, eine Mehlspeise sozusagen….Wir Kinder haben es geliebt und auch als Erwachsene liebe ich es immer noch.  Ihr auch? oder muss es herzhaft sein?

Vielleicht dann mit veganem Hack als einer möglichen Alternative; das teste ich bei Gelegenheit ebenfalls….

 

So und jetzt lasst es euch schmecken – afiyet olsun und an guadn mit herbstlichen Grüßen aus Binswangen

eure Heidi